+39 0472 837314 info@pronatura-bioshop.com

20161102_221646

Keks-Backabend

Keks-Backabend

 

 

Als Abschluss unserer 25-Jahr-Jubiläums-Aktionen haben wir am 2. November einen Backabend zum Thema „Weihnachtsbäckerei“ in der Lehrküche der Fachschule Salern organisiert . In 7 2er-Teams wurden insgesamt 16 verschiedene Sorten an Weihnachts-Leckereien gebacken. Das ergab dann eine schöne bunte Mischung.

Ein Teil der Rezepte kann hier nachgelesen werden.

In der folgenden Galerie haben wir einige Eindrücke des Backabends eingefangen:

 

Read More

Weinverkostung

Weinverkostung

Weinverkostung

WO: Bio-Fachgeschäft Pro Natura inm Brixen

Wann: Dienstag 31. Mai – ab 19:00

Anmeldung erforderlich:
e-mail: info@pronatura-bioshop.com
Tel. 0472 / 837314 zu Geschäftszeiten

Read More

25 Jubelwochen

25 Jahre Pro Natura – 25 Jubelwochen

1. Woche

Guerzoni

Der einzige Demeter Basalmico Essig der Welt
12. Mai Verkostung

——————————-

2. Woche

Dr. Hauschka Kosmetik

Naturkosmetik und Behandlungen seit 1962
20. Mai Kosmetiktag

——————————-

3. Woche

Naturata

23. Mai Verkostung

——————————-

4. Woche

St. Quirinus

Bio Weine

31. Mai Weinverkostung

——————————-

5. Woche

Isola Bio

Bio Säfte aus Italien

10. Juni Verkostung

——————————-

6. Woche

Milchhof Sterzing

Südtiroler Bio Milchprodukte

14. Juni Verkostung

——————————-

7. Woche

Bio-Metzgerei Juffinger

Bio-Wurswaren

24. Juni Verkostung

——————————-

8. Woche

Andechser Molkerei Scheitz

Bio-Joghurt aus Bayern

28. Juni Verkostung

 ——————————-

9. Woche

Arche Naturküche

Asiatische und europäische Küche

5. Juli Verkostung

——————————-

10. Woche

Pural

Genuss PUR für ALle

12. Juli Verkostung

——————————-

11. Woche

Voelkel

Demeter- und Bio-Säfte seit 80 Jahren

22. Juli Verkostung

——————————-

12. Woche

Frusano

viel genuss – wenig Fructose

26. Juli Verkostung

——————————-

13. Woche

Sonnentor

Tees, Kräuter und Gewürze aus Österreich

4. August Verkostung

——————————-

14. Woche

ARTPeritiv

Kunst und Aperitiv in der Stadelgasse

18. August

——————————-

15. Woche

Alvito

Basengenuss

23. August Verkostung

——————————-

16. Woche

Verde & Bio

Frühstück & Jause

30. August Verkostung

——————————-

17. Woche

Bergerhof

Demeter-Produkte aus Südtirol

10. September Präsentation und  Verkostung

——————————-

18. Woche

Garlider & Zöhlhof

Bio-Weine aus dem Eisacktal

14. September Wein-Verkostung

Anmeldung im Geschäft

——————————-

19. Woche

David’s Goashof

Ziegenmilch und Ziegenjoghurt

23. September Verkostung

——————————-

20. Woche

Lammsbräu

Bier und Now-Säfte

30. September Präsentation und Verkostung

——————————-

21. Woche

Zwergenwiese

Vegetarische Aufstriche

04. Oktober Verkostung

——————————-

22. Woche

Govinda

Superfood???

10. Oktober Verkostung

——————————-

23. Woche

Schmiedhof

Kräutertee

19. Oktober Verkostung

——————————-

24. Woche

Rapunzel

Trockenfrüchte und Nüsse

28. Oktober Präsentation und Verkostung

——————————-

25. Woche

„Armin’s Weihnachtsbäckerei“

ein Keks-Backabend

gemeinsam backen wir Weihnachtskekse in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern in Vahrn

02. November

Anmeldung erforderlich

begrenzte Teilnehmeranzahl: 16 Personen

Änderungen vorbehalten

Read More

25 Jahre Pro Natura

Wir feiern 25 Jahre Pro Natura

Wann: am 7. Mai 2016

von 8:30-10:00 ist normale Einkaufszeit

ab 10:00 feiern wir dann mit einem Umtrunk und Bio-Fingerfood in geselligem Beisamensein im Geschäft

————————-

und in den nächsten 25 Wochen geht das Feiern weiter mit unseren Jubelwochen:

jede Woche ein anderer Schwerpunkt mit Produktpräsentationen und Erklärungen direkt von den Herstellern

wir informieren hier laufend über die aktuellen Aktionen

Read More

Blumenkohl ohne Blätter?

Blumenkohl ohne Blätter?Blumenkohl ohne Blätter? Brokkoli ohne Strunk?

Das hat die Natur nicht vorgesehen…es gibt jedoch gute Möglichkeiten, diese Teile des Gemüses in Gerichten zu verwenden. Danke an die Facebook-Gruppe „Rezepte aus Südtirol“ für die folgenden Rezepte-Tipps:

  • kochen und sauer essen (als Salat)
  • Ich finde beides sind jeweils die besten Teile: Strunk vom Brokkoli unten ein kleines Stück abschneiden, falls eingetrocknet. Wenn der Strunk groß ist, dann halbieren bzw. vierteln, damit er zugleich mit den Knospen weich wird. Falls holzig, dann den Strunk schälen.
    Beim Blumenkohl alles dran lassen, falls sauber, sonst kleinere Teile entfernen, waschen und angetrocknetes wegschneiden.
    Brokkoli mit Zitrone säuern, Blumenkohl eventuell mit Butterbrösel verfeinern.
  • Brokkoli-Strunk weich kochen und mixen und dann z.B. zu Pesto mischen mit ein paar Brokkoli-Röschen – passt gut zu Nudeln oder sonst als Brokkoli-Cremesuppe
  • Blätter bzw. Struck von Brokkoli oder Blumenkohl klein schneiden und im Gefrierfach sammeln bis die Menge genügend ist, um eine Suppe zu machen. Dann daraus eine Brokkoli/Blumenkohlcremesuppe machen:
    Schalotten in Olivenöl dünsten, das klein geschnittene Gemüse (Blumenkohl/Brokkoli) dazu, mit Gemüsebrühe knapp bedecken. ca, 30 Minuten köcheln lassen; pürieren, mit Gewürzen und Kräutern nach Belieben abschmecken (z.B. Chili und Basilikum) und mit Parmesan und griechischem Joghurt bzw. Frischkäse servieren.
  • Selber eine Suppen-Instantwürzpaste daraus machen
  • Man kann auch beides roh essen, wenn frisch und nicht holzig: z.B. grob gerieben – wie die Karotten – in Salat untermischen.
  • Gemüsebrühe machen – heiß in Flaschen füllen und somit hat man eine Brühe auf Vorrat für Risotto oder eine leichte Gemüsesuppe. Dann braucht man sie nur mehr leicht würzen und eine Einlage nach Geschmack dazugeben
  • Dünsten – schmecken beide super
  • Es wird alles mitgekocht, gesäuert, überbacken, püriert…
Read More

Gewinner Weihnachtslotterie 2015

Gewinner der
Weihnachts-Lotterie 2015

1. Preis: Wellness-Urlaub 3 Übernachtungen für 2 Personen in theiner’s Garten****s

Hotel theiner's garten ****s

Gargitter Verena Feldthurns

2. Preis: Naturkosmetikbehandlungen bei Pro Natura Brixen

Kamelger Stefan Vahrn

3. Preis: Abendessen für 2 Personen 5-Gänge Menü mit Wein-Begleitung im theiner’s Garten****s Bio-Vitalhotel

Grounidou Maria Villnöß

4.-9. Preis: Geschenk-Korb mit Bio-Lebensmitteln

Obertegger Christine Brixen
Fuchs Margareta Brixen
Malfertheiner Karin Kastelruth
Oberjakober Anita Brixen
Krapf Brunhilde Vahrn
Eisendle Monika Brixen

10.-17 Preis: 1 Karton Bio-Wein

Gamper Judith Villnöss
Frei Anna Brixen
Messner Marion Brixen
Stablum Annamaria Brixen
Braunhofer Petra Brixen
Senn Monika Klausen
Canzi Emanuela Brixen
Brugger Helga Brixen

18.-25. Preis: 1 Obst-Korb

Steiner Annamaria Brixen
Fulterer Michaela Seis
Weissteiner Alexander Brixen
Valentini Ester Brixen
Amort Roswitha Franzensfeste
Wenter Harald Brixen
Graus Ulrike Pfitsch
Fischnaller Elisabeth Villnöß

26.-35. Preis: 1 Geschenkset Naturkosmetik

Gogl Sabine Brenner
Hofer Johann Brixen
Prader Brigitte Rodeneck
Burger Christine Brixen
Schanung Lisa Brixen
Steinmann Marion Vahrn
Gandini Mario Brixen
Beikircher Claudia Raas
Meran Petra Vahrn
Mitterutzner Rebecca Brixen

Read More

Bio Region Südtirol

Bio Region Südtirol

Die Idee

Im Jahr 2012 entstand in den verschiedensten Gruppen der Bio-Szene in Südtirol zeitgleich der Gedanke, dass diese Gruppen gemeinsam etwas unternehmen sollten, um den Bio-gedanken in Südtirol zu stärken. So kam es dann zu einem ersten Treffen wo dann die Idee entstand, ein Bio-fest mit der Vison „Bio Region Südtirol“ zu veranstalten.
Warum der Name „Bio Region Südtirol“? Zum einen sollte eine Bilanz gezogen werden, was Südtirol schon alles in Bio-Qualität zu beiten hat und zum anderen wollten sich die Gruppen die Vision einer wirklichen Bio Region Südtirol zum Ziel setzen. Eine Region, in der Bio nicht eine Nische der Wenigen ist sondern die Normalität, also Standard. Südtirol könnte/sollte somit dem Beispiel Bhutans folgen, wo sogar ein ganzer Staat nur mehr Bio zulassen möchte.

Read More

Laktosefreie Lebensmittel

Laktosefreie Lebensmittel

Laktosefreie Lebensmittel

Warum laktosefreie Lebensmittel

Immer mehr Menschen vertragen keine Laktose. Das heißt der Körper kann die Laktose in den Lebensmitteln nicht aufspalten und verdauen. Grund ist, dass das Enzym Laktase, welches den Milchzucker (Lactose) aufspaltet, zu wenig im Körper der Betroffenen vorhanden ist. Die daraus resultierenden Beschwerden sind (leichte oder auch schwere)Verdauungsprobleme. In so einem Fall ist es sehr ratsam auf laktosefreie Lebensmittel zu setzen.
Wichtig ist, dass man durch Beratung (Arzt oder Ernährungsberater) genau herausgefunden hat, dass wirklich eine Laktose-Unverträglichkeit vorliegt und nicht eine Milcheiweiß-Allergie. Die Unterschiede zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweiß-Allergie können hier nachgelesen werden.

Welche Lebensmittel sind laktosefrei?

Prinzipiell sind alle Lebensmittel laktosefrei, welche keine Milchprodukte enthalten. Dabei ist dann zu beachten, dass auch solche Lebensmittel Spuren von Milch und Milchbestandteilen durch die Produktion enthalten können. Dies passiert dann, wenn in den selben Produktionsstätten auch Lebensmittel hergestellt bzw. verarbeitet werden, welche Milch bzw. Milchbestandteile enthalten.

Weiters baut sich die Laktose bei längerer Lagerung schrittweise ab. Somit ist der Anteil an Laktose z.B. in reiferen, also länger gelagerten Käsesorten geringer als bei frischem Käse. In manchem Käse ist dann die Konzentration auf diese Weise so gering, dass dieser Käse von den meisten, die an einer Laktoseintoleranz leiden, gegessen werden können. Dies ist dann immer individuell abzuklären, denn die Toleranzgrenze ist von Mensch zu Mensch verschieden. Was der eine noch verträgt kann für den nächsten schon bedenklich sein.

Die 3. Gruppe an laktosefreien Lebensmitteln sind jene, in denen die Laktose der enthaltenen Milch bei der Verarbeitung aufgespalten wurde. Somit enthält diese Milch in den Produkten nicht mehr die Laktose sondern die beiden Teile der Laktose, nämlich die Glucose und Galaktose, welcher der Körper verdauen kann.

 

Laktosefreie Bio-Lebensmittel

Neben den Lebensmitteln, die keine Milch enthalten wird auch die Gruppe der laktosefreien Bio-Lebensmittel mit Milch immer größer: angefangen bei Milch, Butter, Sahne, frischem Käse über Quark und Mascarpone bis hin zu Genussmitteln wie Schokolade. Und basierend auf laktosefreier Schokolade entstehen dann wiederum eine große Vielzahl an laktosefreien Bio-Lebensmitteln, wie z.B. Müsli mit Schokolade, Reiswaffeln mit Schokoüberzug, Schoko-Müsliriegel. Für die süßesten Jahreszeiten – das Weihnachts- bzw. Osterfest – gibt es auch Schoko-Weihnachtsmänner bzw. Schoko-Osterhase aus laktosefreier Milch.

In unserem Bio-Fachgeschäft „Pro Natura“ in Brixen erweitern wir laufend die Auswahl an laktosefreien Bio-Lebensmitteln und wir beteiligen uns auch in Diskussionsgruppen zu diesem Thema wie z.B. in der Facebook-Gruppe „Laktose-Intoleranz in Südtirol

Die Diagnose Laktose-Intoleranz bedeutet zwar, dass man sehr achtgeben muß, welche Produkte man zu sich nehmen kann, man kann aber weiterhin mit den richtigen, laktosefreien, Produkten Gaumenfreuden genießen.

laktose freie produkte

 

Read More

Rezepte Hitparade

Rezepte Hitparade

Die meistgelesenen Rezepte auf unserer Homepage der letzten 2 Wochen

 

Stand 25.02.2015

  1. Hirseauflauf süß
  2. Exoten-Kuchenexoten kuchen
  3. Griesnockerl-Suppe
  4. Buchweizen-Käsespätzle
  5. Asiatische Reispfanne
  6. Linsen-Pastinaken Suppe
  7. Amaranth Nuss Bratling
  8. Gemüse-Nudel-Auflauf
  9. Gerstenrisotto mit Kürbis
  10. Kastanien-Muffin

 

Stand 11.02.2015

  1. Exoten-Kuchen
  2. Griesnockerl-Suppe
  3. Hirseauflauf süß
  4. Gerstenrisotto mit Kürbis
  5. Amaranth-Gratin mit Lauch
  6. Fenchelschaum-Suppe
  7. Forellenfilet geräuchert auf Linsensalat
  8. Kartoffel-Auflauf
  9. Apfel-Bratlinge
  10. Asiatische Reispfanne

 

Stand 28.01.2015

  1. Exoten-Kuchen
  2. Hirseauflauf süß
  3. Griesnockerl-Suppe
  4. Fenchelschaum-Suppe
  5. Amaranth-Gratin mit Lauch
  6. Asiatische Reispfanne
  7. Forellenfilet geräuchert auf Linsensalat
  8. Kastanien-Muffin
  9. Apfel-Bratlinge
  10. Himbeer-Yoghurt-Torte

 

Stand 14.01.2015

  1. Griesnockerl-SuppeAmaranth Gratin mit Lauch
  2. Hirseauflauf süß
  3. Gerstenrisotto mit Kürbis
  4. Buchweizen-Käsespätzle
  5. Kastanien-Muffin
  6. Amaranth-Gratin mit Lauch
  7. Gemüse-Nudel-Auflauf
  8. Rohkostplatte mit Dipps
  9. Weinsuppe
  10. Amaranth Nuss Bratling

 

Stand 31.12.2014

  1. Griesnockerl-SuppeApfel-Sellerie-Cremesuppe mit Hirsenocken
  2. Gerstenrisotto mit Kürbis
  3. Hirseauflauf süß
  4. Apfel-Sellerie-Cremesuppe mit Hirsenocken
  5. Amaranth Nuss Bratling
  6. Forellenfilet geräuchert auf Linsensalat
  7. Hausfreunde
  8. Apfelstollen
  9. Fischfilet auf Paprika-Gerstenrisotto
  10. Gnocchi alla Romana

 

Stand 17.12.2014

  1. Hirseauflauf süßWeihnachts-Kekse
  2. Haselnuss-Makronen
  3. Zimt-Schoko-Plätzchen
  4. Gerstenrisotto mit Kürbis
  5. Hausfreunde
  6. Nikolausplätzchen
  7. Tofu-Schnitte mit Sesam und Orangensauce
  8. Forellenfilet geräuchert auf Linsensalat
  9. Griesnockerl-Suppe
  10. Kastanien-Muffin

 

Stand 04.12.2014

  1. Hirseauflauf süß
  2. Gerstenrisotto mit Kürbis
  3. Kastanien-Muffin
  4. Nikolausplätzchen
  5. Hausfreunde
  6. Zimt-Schoko-Plätzchen
  7. Forellenfilet geräuchert auf Linsensalat
  8. Apfel-Honig-Plätzchen
  9. Mandelherzen
  10. Orangenschnitten

 

Stand 19.11.2014

  1. Hirseauflauf süß
  2. Zimt-Schoko-Plätzchen
  3. Nikolausplätzchen
  4. Kastanien-Muffin
  5. Gerstenrisotto mit Kürbis
  6. Spitzbuben
  7. Apfel-Honig-Plätzchen
  8. Hausfreunde
  9. Orangenschnitten
  10. Forellenfilet geräuchert auf Linsensalat

 

Stand 05.11.2014

  1. Hirseauflauf süß
  2. Kastanien-Muffin
  3. Mandelherzen
  4. Nikolausplätzchen
  5. Gerstenrisotto mit Kürbis
  6. Spitzbuben
  7. Apfel-Honig-Plätzchen
  8. Hausfreunde
  9. Orangenschnitten
  10. Karotten-Kräuter-Lasagne

 

 

Stand 22.10.2014

  1. Kastanien-Muffin
  2. Gerstenrisotto mit Kürbis
  3. Karotten-Kräuter-Lasagne
  4. Forellenfilet geräuchert auf Linsen-Salat
  5. Frischkornmüsli
  6. Griesnockerl-Suppe
  7. Apfel-Sellerie-Cremesuppe mit Hirsenocken
  8. Gebratener Tofu mit Gemüse
  9. Asiatische Reispfanne
  10. Blätterteigtaschen

Rezepte Hitparade

 

Read More

Marketing des Bio-Fachgeschäftes Pro Natura Brixen

Marketing-Erfahrungen
des Bio-Fachgeschäftes Pro Natura Brixen

ein Vortrag für Wirtschafts-Fachschulen in Brixen

Einleitung:

Das Geschäft Pro Natura in Brixen wurde 1991 von Heike Theiner als Bioladen gegründet während im selben Jahr die Eltern einen Großhandel für Bio-Produkte eröffneten. 1998 wurde aus den beiden Betrieben ein einziger Familienbetrieb, in den ich (Armin Theiner) dann, nach abgeschlossenem Mathematik/Informatik-Studium und 3 Jahre Tätigkeit als Programmierer, dazu kam. Hier kann die ganze Firmen-Geschichte nachgelesen werden.

Mein Arbeits-Bereich ist die Verwaltung (Buchhaltung/Controlling), EDV und Marketing. Die Bereiche EDV und Marketing verbinde ich gerne und als ehemaliger Präsident der Bio-Fachgeschäfte Südtirols ist der HDS auf mich aufmerksam geworden und hat mich gebeten diesen Vortrag mit Diskussionsrunde zu halten.

Was ist Marketing?

Marketing

Vielfach wird Marketing mit Werbung gleichgesetzt, oftmals sogar einschränkend auf klassische Werbung wie Print, Radio und Fernsehen. Doch Marketing ist wesentlich mehr. Es besteht aus den 4 großen Bereichen Produkt, Preis, Platzierung und Promotion. In diesem Vortrag werde ich auf die ersten 3 Bereiche kurz und auf den Bereich Promotion etwas ausführlicher eingehen.

 

Produkte

Für jeden Betrieb ist die Produktauswahl sehr wichtig: Welche Produkte möchte ich für welche Kunden anbieten? Diese Frage beinhaltet eigentlich 2 Themenschwerpunkte: zum einen die Produkte selbst und zum anderen die Zielgruppe, für die ich die Produkte auswähle. Beide Bereiche sollte ich gut kennen um erfolgreich zu sein. Ich muß die Produkte, die herstelle und/oder verkaufe, gut kennen, damit ich sie dem Kunden erklären und verkaufen kann. Wichtig ist eine gute Zusammenarbeit mit den Produzenten bzw. Lieferanten. Durch Besuche in den Firmen oder auf Fachmessen lernen wir diese kennen und pflegen dann den Kontakt – mit einigen schon seit über 20 Jahren.
Die Kunden sollte ich (er)kennen, damit ich weiß, was für Produkte sie wünschen. Die Produkte kann ich auswählen, selbst bestimmen aber es nützt nichts, wenn sie nicht gekauft werden, deshalb ist der Zusammenhang zwischen Produktauswahl und Zielgruppe so wichtig.

Produkte

In unserem Fall geht es um Bio-Produkte im Bereich Lebensmittel und um Naturkosmetik bzw. Naturtextilien im Nonfood-Bereich. Diese Produkte werden zum einen von umweltbewussten und gesundheitsbewussten Kunden gewünscht, zum anderen von Personen, die unter Unverträglichkeiten bzw. Allergien leiden. Wir sind als Familie Theiner zum Bereich Bio durch unsere Landwirtschaft in Gargazon gekommen, die wir bereits 1981 auf Bio umgestellt haben. Wir wollten uns selbst mit Bio-Lebensmitteln versorgen und haben auf diese Weise Gleichgesinnte kennengelernt. Für uns war schon damals Bio nicht ein Trend sondern eine Lebensweise. Die ersten Bio-Konsumenten in Südtirol waren einzelne Pioniere – und mit der Zeit wurde diese Gruppe immer größer und hat auch die Ansprüche an die Produkte gesteigert. Da wir diese Entwicklung bereits kennen gelernt haben, bevor wir das Geschäft eröffnet haben, wußten wir was sich die Kunden gewünscht haben. Durch ständige Gespräche mit den Kunden ist es uns auch weiterhin möglich die veränderten Ansprüche/Wünsche der Kunden zu sehen und darauf zu reagieren. Wie z.B. auf die vermehrte Nachfrage nach Veganen Produkten seit dem vergangenen Jahr. Der Einfluss auf solche Veränderungen kommt meist etwas zeitverzögert aus Deutschland zu uns sodass wir durch die Fachpresse aus Deutschland rechtzeitig informiert sind.

Bio-Kunden haben prinzipiell einen stärkeren Bezug zu den Nahrungsmitteln – sie sehen sie als LEBENsmittel, die wichtig für das Leben sind und gelebt haben (Pflanzen/Tiere). Bio-Kunden legen daher Wert darauf wie die Produkte angebaut und hergestellt wurden: ökologisch, nachhaltig, artgerecht und auch frei von künstlichem wie Gentechnik oder chemisch-synthetischen Spritzmitteln.

 

Preis

Während andere mit „Geiz ist Geil“-Slogans auf sich aufmerksam machen, ist es für uns als Bio-Fachgeschäft wichtig, auf Qualität zu setzen und den Produkten den Wert zu geben, den sie haben. Lebensmittel haben ein Leben hinter sich und sollen unser Leben fördern. Sie sind also wertvoll für uns. Daher sollten wir sorgsam damit umgehen – umweltbewusste Herstellung – und ihnen auch den Wert geben, den sie haben. Auch den Wert der Produktion (Bauer und Verarbeiter) möchten wir schätzen und nicht auf Preisdumping setzen. Aus diesen Gründen gibt es in Bio-Fachgeschäften wie unserem auch weniger Sonderangebote als in anderen Geschäften.

 

Platzierung

Die Platzierung bzw. Präsentation der Produktebetrifft die Bereiche Geschäft-Innenraum, Schaufenster und auch Bereiche außerhalb des eigenen Geschäftes:
Geschäft-Innenraum:
Hier wird zum einen das Geschäft in verschiedene Abteilungen unterteilt wie z.B. Obst- und Gemüse-Abteilung, Frischwaren, Bedientheke, Trockensortiment, Naturkosmetik, Naturtextilien, Kosmetiksalon. Zum anderen ist es wichtig auf die Präsentation in diesen einzelnen Bereichen zu achten. Die Produkte sollen ihrem Charakter entsprechend gut zur Geltung kommen. Daher wird z.B. auch auf unterschiedliche Arten und Materialien bei den Regalen gesetzt. In unserem Geschäft gut zu erkennen: im Bereich Trockensortiment der Bio-Lebensmittel setzen wir auf Holzregale um die Verbundenheit der Produkte mit dem natürlichen Holz zu verstärken. Im Naturkosmetikbereich haben wir Regale aus Glas und Metall um den edleren Charakter der Kosmetik zu betonen.

Regale: Lebensmittel - Kosmetik
Eine wichtige Rolle spielt auch die Beleuchtung – mit freiem Auge erscheinen uns die Lichtquellen alle gleich oder zumindest sehr ähnlich, doch unterschiedliche Lichtfrequenzen lassen die verschiedenen Produkte jeweils anders erscheinen. Eine bessere Beleuchtung läßt einen Geschäftsraum auch größer erscheinen. Das war nach dem Umbau des Geschäftes 2011 eine der erstaunlichsten Reaktionen vieler Kunden, die dachten das Geschäft sei größer geworden – dabei haben wir nur einige Regale umgestellt und vor allem die Beleuchtung erneuert und erweitert.

Ein Schaufenster ist die Verbindung des Geschäftes zur Außenwelt. Es soll jene, die vorbeigehen, dazu animieren das Geschäft zu betreten. Es muss neugierig machen – der potentielle Kunde soll Lust auf mehr bekommen. Ein Schaufenster soll Einblicke ins Geschäft geben, sodaß die Passanten sehen können, was sie im Geschäft erwartet. Und wenn das Schaufenster eine magnetische Auswirkung auf den Betrachter hat, dann ist es optimal.Schaufenster

Außerhalb des Geschäftes:
Für die Präsentation der Produkte außerhalb des Geschäftes bieten sich Messen, Märkte Vorträge und Kurse an, bei denen die Produkte präsentiert werden. In unserem Fall nehmen wir z.B. gemeinsam mit den anderen Bio-Fachgeschäften Südtirols jedes Jahr an der Messe „Biolife“ in Bozen teil.
Als eine Art Markt kann die Veranstaltung „Bio-Region Südtirol“ bezeichnet werden, welche in den vergangenen 2 Jahren in Brixen stattfand. Es war eine Kombination aus Markt und Ausstellung von Bio-Produkte aus Südtirol, welche durch Podiumsdiskussionen ergänzt wurden.

Einzelne Referenten verwenden unsere Produkte bei Vorträgen oder Kochkursen. Wir stellen den Referenten die Produkte zur Verfügung und im Gegenzug wird unser Geschäft genannt.

Eine weitere Möglichkeit, Produkte außerhalb des eigenen Geschäftes zu platzieren ist das sogenannte „trojanische Marketing“ benannt nach dem trojanischen Pferd. Im Marketing versteht man dabei eine Produkt-Präsentation bzw. Platzierung in einem anderen Betrieb. Der Kunde, der dort für gewöhnlich einkauft, wird dadurch plötzlich auf andere Produkte aufmerksam gemacht, die mit dem eigentlich Geschäft, das er betritt, nichts zu tun hat. Thematisch sollten die Produkte jedoch zum Geschäft passen, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der Kunde dieses „fremden“ Geschäftes auch zur potentiellen Zielgruppe der eigenen Produkte zählt. Wir haben dieses trojanische Marketing z.B. gemeinsam mit einem Geschäfts für Haushaltsartikel und einem Buchladen in Brixen veranstaltet: in den Schaufenstern dieser 3 Geschäfte haben wir unter dem Slogan „Qualität – Geschmack – Genuss“ für eine gewisse Zeit neben jeweils eigenen Produkten auch Produkte der anderen Geschäfte ausgestellt: also Bio-Lebensmittel, Kochutensilien und Kochbücher. Zudem hat jeder Kunde, der in allen 3 Geschäften eingekauft hat, eine schöne Kochschürze als Geschenk bekommen. Ein Geschenk, das der Kunde immer wieder gebrauchen kann und durch den Aufdruck immer wieder an die 3 Geschäfte erinnert wird. Es ist also ein Geschenk mit Nachhaltigkeit.

 

Promotion

Und nun zu jenem Teil von Marketing, der oft mit Marketing gleichgesetzt wird: Promotion der Produkte.Bei der Promotion/Bewerbung der Produkte kann man zwischen offline und online unterscheiden.

Offline:

Die klassische Offline-Werbung in Zeitungen/Zeitschriften, Plakaten, Radio und Fernsehen ist allen seit langer Zeit bekannt. Dazu gekommen sind dann in den letzten Jahren vermehrt noch Werbungen auf Bussen und an den Bushaltestellen. Diese Art der Promotion ist eine Einweg-Kommunikation. Das heißt, der Betrieb/das Geschäft bewirbt ein Produkt in Richtung Kunden aber es kann direkte Antwort auf diese Werbung geben. Derjenige, der die Werbung sieht/hört hat nur die Möglichkeit dann entweder das Produkt zu kaufen oder eben nicht zu kaufen. Es ist keine Möglichkeit zur Diskussion gegeben. Und als Betrieb kann man schwer messen (falls überhaupt) wie gut die Werbung angekommen ist. Auch wenn während bzw. nach einer Werbekampagne der Verkauf ansteigt ist es nicht sicher, dass es diese Werbung war. Und man weiß nicht von wie vielen Personen diese Werbung gesehen bzw. wahrgenommen wurde.

Der Bereich offline-Werbung hat in den letzten Jahren einen Teil seines Kuchens an den Bereich Online abgegeben – wohl auch wegen der beschriebenen Mankos. Offline Werbung ist jedoch noch immer ein wichtiger Bestandteil des Marketings.

Online-Marketing:

Online-Marketing bietet gegenüber Offline-Werbung noch mehr Möglichkeiten:
Wir können mit den (potentiellen) Kunden in Diskussion treten. Es können Diskussionen zum Geschäft, zu den Produkten oder zu den Wünschen der Kunden geführt werden. Vor diesen Diskussionen sollte man nicht flüchten, sondern man sollte sich diesen stellen. Durch diese Diskussionen können zum einen Fragen der interessierten geklärt werden und zum anderen wichtige Inputs für das Geschäft erhalten. Diese Inputs können z.B. zu einer Erweiterung/Umstellung des Produktsortiments führen. Als Geschäft kann man auf diese Weise auch seine Kunden besser kennen lernen und sich auf die Wünsche der Kunden einstellen.

Im Zentrum einer Online-Marketing-Strategie sollte eine eigene Homepage stehen. Sie ist einerseits das Online-Schaufenster des Geschäftes und zum anderen mit einem integrierten Blog auch Diskussionsplattform. Wie schon im Bereich „Platzierung“ erwähnt soll das Schaufenster anregen mehr zu erkunden, es soll Lust darauf machen, das Geschäft zu besuchen. Dies haben wir durch die Darstellung unser Produktvielfalt und durch die Präsentation verschiedener Ernährungsthemen, die für unsere Kunden interessant. Im Blog-Teil der Homepage wir fortlaufend zu aktuellen Themen berichtet und zur Diskussion eingeladen.

Zusätzliche Diskussions-Möglichkeiten bieten seit einigen Jahren die verschiedenen SocialMedia-Kanäle wie Facebook, G+, Twitter, LinkedIn, Xing, Pinterest und diverse Foren wie z.B. „Gute Frage“ oder „Werweiswas“. Auf wievielen Kanälen ein Betrieb/Geschäft sich stark bewegt hängt davon ab, wieviel zeitliche Möglichkeiten das Geschäft hat und auch wo sich die Zielgruppe befindet. Wir kommen also zurück zu unserem ersten Punkt „Zielgruppe erkennen“. Das finden bzw. erkennen der Zielgruppe ist online einfacher als offline, weil die verschiedensten Medien uns dazu die Hilfsmittel wie Statistiken und Suche nach Ort bzw. Interessen anbieten. Auch für die eigene Homepage können die Besucher statistisch erfasst und ausgewertet werden. So kann man im Gegensatz zur offline-Werbung besser auf die Wünsche der Interessenten und Kunden eingehen.

Statistik Facebook-Fans

Zurück zu dem Social-Media-Kanälen: weil es zeitlich für uns unmöglich ist auf allen möglichen Kanälen stark präsent zu sein haben wir Schwerpunkte gesetzt: auf einigen haben wir ein Profil als Visitenkarte wie z.B. die Plattformen Xing und Linkedin, bei den Foren Wer-weiss-was und GuteFragen haben wir Benachrichtigungen gesetzt, damit wir informiert werden, falls dort interessante Fragen zu unseren Themen gestellt werden. Pinterest verwenden wir wie ein Schaufenster und die eigentlichen Diskussionsplattformen sind für uns G+ und vor allem Facebook. Mit twitter haben wir uns bisher weniger befasst – falls unsere Zielgruppe dort stärker präsent wird, werden auch wir dort aktiver werden.

Auf G+ ist zwar unsere Zielgruppe noch nicht so stark vertreten, jedoch ist eine Präsenz auf dieser Plattform aus Marketing-Sicht sehr interessant um von Google besser gesehen zu werden. Alle Beiträge, die in G+ geschrieben werden sind sofort in der Google Suchmaschine zu finden. Die Beiträge anderer Seiten werden von Google nicht so schnell erfasst und somit für die Suchenden erst später sichtbar. Wichtig für eine lokale Struktur wie unser Geschäft ist bei G+ der Google-Business-Eintrag und Google-Maps: Wenn die Einträge in G+ richtig gemacht werden, dann erscheint bei der Suche sowohl im Abschnitt WEB als auch in Google-Maps das Geschäft mit zusätzlichen Informationen und Bildern.

Google -Suche

 

Die stärkste Online-Interaktion zwischen Interessenten/Kunden und unserem Geschäft erfolgt im Bereich SocialMedia auf Facebook. Dabei teile ich die Aktivitäten in 3 Sektoren auf:

  • Interaktion auf der Fanpage
  • Interaktion in Gruppen
  • Interaktion auf dem privaten Profil

Die Fanpage auf Facebook ist unser Aushängeschild. Dort posten wir beinahe jeden Tag und manchmal sogar mehrmals, wenn es interessante Neuigkeiten gibt. Es Ist ein interessanter Mix aus Informationen von unseren Lieferanten, Informationen zu Produkten, Berichte aus unserem Geschäftsleben, die ich in unserem Geschäftsblog schreibe. Hintergrundwissen zu Ernährung und Allergien bzw. Unverträglichkeiten, Rezepte und witziges zum Thema Natur/Umwelt/Ernährung ergänzen unsere Inhalte. Wichtig bei allen Beiträgen ist ein Mehrwert für den Leser, denn nur dadurch kann ich ihn abholen und ins Geschäft führen. Mehrwert heißt, es muß den Leser interessieren es muß ihm etwas bringen. Das können Informationen sein, Rezepte, Tipps oder auch hin und wieder etwas humorvolles/witziges. Es kommt auf die richtige Mischung darauf an: Es gibt da eine 70/20/10-Regel, das heißt 70% der Beiträge sollen reinen Mehrwert bringen, 20% der Beiträgen können bzw. sollen von anderen sein – also z.B. Informationen der Produzenten oder allgemein aus der Bio-Branche – und nur 10% der Beiträge sollten Angebote/Werbung sein.

Ein Großteil der Facebook-Fans kommt aus dem Umkreis unseres Geschäftes mit einem Radius von ca. 30 km – also genau unsere geographische Zielgruppe. Von der Altersstruktur her überwiegt der Teil 25-45 Jahre danach kommen die 18-24 und 45-54 beinahe in gleicher Stärke – die gleichen Zahlen liefert uns auch Google-Analytics bei der Website. Dies entspricht auch dem Alter der Kunden, die bei uns im Geschäft Persönlich vorbeikommen und der überwiegende Teil an Fans ist weiblich – genauso wie unsere realen Kunden. Somit haben wir es geschafft, auf Facebook dieselbe Art an Interessenten /Fans für unser Geschäft zu finden wie im Offline Leben.

Fanpages können auch für Gemeinschaften genutzt werden. So haben z.B. die Bio-Fachgeschäfte Südtirols eine eigene Fanpage und auch die beiden Projekte „Bio-Region Südtirol“ bzw. „Qualität – Geschmack Genuss“.

Interaktion im Privatprofil:
Prinzipiell ist das Privat-Profil auf Facebook für Privates gedacht – für die Kommunikation mit Freunden. Weil mein Geschäft und meine Arbeit ein Teil von meinem Leben ist und meine Freunde das auch wissen, teile ich auch hin und wieder etwas von der Fanpage auf mein privates Profil. Und das gefällt meinen Freunden, denn sie sind auch an Rezepten und Hintergrundwissen interessiert. Es kommt natürlich darauf an, wie viele der Freunde bereits Fan der Firmen-Fanpage sind. Je mehr Freunde bereits Fan sind, umso weniger oft sollten die Beiträge ins private Profil geteilt werden um Doppelposts zu reduzieren.

Interaktion in Gruppen:
Wichtig im Marketing und ganz speziell im Online-Marketing in den SocialMedia-Kanälen ist die Devise „zuerst geben und dann nehmen“ oder „Netzwerken mit Herz und Verstand“ wie auch eine gleichnamige Gruppe auf Facebook heißt. Wenn wir Hilfe anbieten, Informationen weitergeben, so bekommen wir auch etwas zurück: Vertrauen und Hilfe wenn wir sie benötigen. Und wenn das Vertrauen groß genug ist, dann können diese Netzwerkpartner mit der Zeit auch Kunden werden. Die Arbeit mit/in Gruppen kann intensiv sein – je nachdem wie viel man dafür auch Zeit investieren kann und in welchen bzw. wie vielen Gruppen man tätig ist:

Ich selbst bin unter anderem in der oben genannten Gruppe „Netzwerken mit Herz und Verstand“ um ständig auf dem Laufenden zum Thema SocialMedia zu sein und zum anderen in einigen Gruppen, in denen es um Rezepte bzw. Ernährungsfragen geht. Hierbei ist die Facebook-Gruppe „Rezepte aus Südtirol“ mit ca. 5000 Mitgliedern am aktivsten. Daneben gibt es noch die Gruppen zum Thema „Vegane Ernährung“, „Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten“ oder die LowCarb-Gruppen, in denen ich Informationen bekomme oder Hilfe geben kann.

Woher kommen die Inhalte?

Ein wichtiger Punkt im Bereich Marketing – sowohl online als auch offline – ist die Inhalts-Beschaffung:
Wo her bekommt man die Informationen, Texte und Bilder. Urheberrechte und Double-Content (im Online-Bereich) sind dabei zu beachten. Bilder kann man sich entweder bei Fotografen/Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, kaufen oder man schaut im Internet wo es Bilder zur freien Verfügung gibt. Nur so einfach das Internet nach Bildern absuchen und diese dann kopieren ist nicht erlaubt. Es gilt die jeweiligen Rechte der Bilder zu beachten. Die meisten sind urheberrechtlich geschützt oder nur für den privaten Gebrauch frei gegeben. Andere wiederum dürfen für bestimmte kommerzielle Bereiche genutzt werden nicht jedoch für die Sozialen Netzwerke. Eine gute Quelle für lizenzfreie Bilder, die dann verwendet werden dürfen, ist www.pixabay.com.
Für die Texte gilt es aus den eigenen Erfahrungen und einer Recherche bei Produzenten/Lieferanten und Internet gute Inhalte mit eigenen Worten zu erstellen. Zu beachten ist, dass – wie in unserem Sektor – gesundheitsbezogen Aussagen sehr kritisch sind. Gesundheitsbezogene Aussagen dürfen nur einzelne Berufsgruppen machen z.B. Ärzte, Apotheker,… Wir müssen dann den gesundheitlichen Aspekt umschreiben.

Schlussworte

Das Ziel der Marketing-Aktivitäten kann man mit dem sogenannten AIDA-Modell beschreiben:
Attention: Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt.
Interest: Er interessiert sich für das Produkt. Das Interesse des Kunden wird erregt.
Desire: Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt. Der Besitzwunsch wird ausgelöst.
Action: Der Kunde kauft das Produkt.

Das Arbeiten im Bereich Online-Marketing ist Arbeit – jedoch sehr interessant und kann Spaß machen, wenn man es gerne macht, wenn man es mit Begeisterung macht so wie ich. Die Fans und anderen Beteiligten erkennen diese Begeisterung und schätzen es, wenn man sich Mühe gibt. Es ist kein „schneller Weg zum Reichwerden im Internet“ – es ist ein Weg der nachhaltig Beziehungen zwischen dem Geschäft und den Kunden, Fans bzw. Interessenten und anderen Gruppenmitgliedern aufbaut.

Read More